Andalusien | Provinz Almería

Februar 2023
Simon

INHALT
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Im sechsten Teil unseres Roadtrips an die Südspitze Europas erreichen wir mit unserem Camper die südlichste Autonome Gemeinschaft Spaniens auf dem Festland.

Andalusien mit dem Wohnmobil zu besuchen ist schon lange kein Geheimtipp mehr, viele Camper aus aller Welt, größtenteils aus Deutschland, verbringen hier viele Wochen, manche sogar Monate des Winters.

Und nicht zuletzt liegt hier in Andalusien das Hauptziel unserer Reise:

Punta de Tarifa, der südlichste Punkt Europas (jedenfalls auf dem Festland)!

Tschubby, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Provinz Almería

TUBS, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Almería ist eine der acht Provinzen Andalusiens und die erste, in die uns unser Roadtrip führt.

Andalusien wird seinem Ruf gerecht, die Landschaft wird noch ein wenig karger als in der Region um Cartagena, wo wir zuletzt einige schöne Tage verbracht haben.

 Offensichtlich ist es hier nochmal deutlich trockener.

Bei Carboneras führt uns der Weg runter von der Autobahn, wir nähern uns unserem ersten geplanten Stopp.

Cabo de Gata

Der Cabo de Gata ist ein Naturpark, der sich von Carboneras bis kurz vor Almería entlang der stark zerklüfteten Mittelmeerküste erstreckt. An den zum großen Teil steil abfallenden Küsten finden sich viele wunderschöne Strände, die zum Teil nur zu Fuß zu erreichen sind.

Entstanden ist der Park durch Vulkanaktivitäten vor vielen Millionen Jahren.

Aktive Vulkane gibt es hier keine mehr, aber immer wieder mal Erdbeben.

Du liest gerade Teil 6
unserer Reise zum
südlichsten Punkt Europas

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Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata

Wir verlassen die gut ausgebauten Landstraße und klettern mit unserem Fahrzeug den vor uns liegenden Berg hoch, denn dort oben soll ein guter Platz sein, um hier in Andalusien mit dem Wohnmobil ein paar Tage zu genießen.

Die Straße wird immer enger und steiler, wir gehen einfach mal davon aus, dass jetzt keiner entgegenkommt und zuckeln weiter bergan.

Gerade als ich darüber nachdenke, ob es nicht noch einen kleineren Gang als den Ersten geben könnte, der mir bisher verborgen geblieben ist, flacht sich das Gelände leicht ab und wir haben unser Ziel vor Augen.

Der Turm von Mesa Roldán

Der mächtige Steinturm wurde früher als Landzeichen und auch Leuchtturm genutzt.

Vor einigen Jahren hat ihn ein moderner Leuchtturm etwas weiter unterhalb am Rand der Klippe ersetzt, den tollen Ausblick nach allen Seiten hat der alte Turm aber behalten.

Und er diente wohl auch als Kulisse für die Dreharbeiten von Game of Thrones.

Wir parken erst einmal ein wenig unterhalb, gehen noch ein paar Meter weiter hoch und genießen den Rundblick.

Eine Tafel informiert uns darüber, dass „Mesa“ Teller bedeutet und für die charakteristische Form der Berge hier steht.

Meist ist der untere Teil der Berge hier aus Vulkangestein, die obere „Kappe“ besteht aus kohlenstoffhaltigem Gestein, entstanden aus Korallenriffs, die hier vor über sechs Millionen Jahren den Meeresgrund bedeckten, auf dem wir heute stehen.

Immer wieder sind wir vollkommen fasziniert, wenn wir solche Details erfahren.

Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata

Lager im Steinbruch

Direkt unter uns liegt ein aufgelassener Steinbruch, der sich perfekt als Übernachtungsplatz für die nächsten Tage anbietet. Etwa 4-5 andere Camper stehen hier schon verteilt, aber nicht zu eng aufeinander. Wir entdecken auch direkt unseren neuen Stellplatz von hier oben.

Möglichst weit von den anderen entfernt, zwischen ein paar mittelgroßen Kiefern, die sich gemeinsam mit anderen Pflanzen diesen Bereich wieder erobert haben.

Den nehmen wir.

Der etwas enge Pfad zu unserem auserwählten Plätzchen sorgt für ein paar kleine Kratzer im fast noch neuen, wenn auch nicht mehr ganz sauberen Lack. Das stört aber nicht weiter, außerdem ist es dieser Platz absolut wert.

Provinz Almería | Cabo de Gata
Fast allein
Provinz Almería | Cabo de Gata
und so schön sonnig

Wir stehen geschützt vom Meereswind unterhalb der künstlich entstandenen Klippe, die Vegetation lässt alle anderen Urlauber verschwinden und gibt uns die Illusion, hier ganz allein zu sein.

Und die Sonne kann ab dem Vormittag bis kurz vor Untergang ohne Behinderungen auf uns und unsere Solaranlage scheinen.

Schon nach ein paar Minuten hier ist uns beiden klar:

So schnell gehen wir hier nicht wieder weg…

Sommerstimmung im Februar

Noch immer sind wir mental eng mit den Berliner Jahreszeiten verbunden und entsprechend überrascht, als wir eine kleine Runde zu Fuß durch unser neues Wohngebiet drehen.

Hier steht nicht nur massenweise Thymian rum, der blüht auch noch, als wäre es mitten im Sommer!

Provinz Almería | Cabo de Gata
Thymian massenhaft
Provinz Almería | Cabo de Gata
Und in voller Blüte

Bienen lassen sich die Thymianpollen schmecken, Vögel zwitschern und hüpfen zwischen Bäumen und Büschen umher.

Während wir genussvoll die Augen schließen, fällt mir ein, dass heute morgen das Thermometer auf dem Berliner Balkon 1°C anzeigte und für den ganzen Tag dichte Bewölkung und Nieselregen angesagt ist.

Hier ist die nächste Zeit nichts davon zu erwarten, die 13°C fühlen sich in der Sonne überraschend sommerlich an.

Entsprechend glücklich grinsend sinken wir in unsere Campingstühle und prosten uns mit einem Gläschen Vino Tinto zu.

Wir können sehr gut nachvollziehen, warum so viele Menschen den Winter lieber in Andalusien mit dem Wohnmobil verbringen, jetzt gehören wir also auch dazu und verbringen die nächsten zwei Tage mit Genießen, in die Sonne blinzeln und ein wenig Fotografieren.

Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata

Und während ich hier sitze und ein paar Informationen für den Beitrag sammle, sticht mir auf der Karte ein schöner langer Strand ins Auge, fast direkt unterhalb unserer Klippe, auf der wir wohnen.

Ich muss dann mal kurz weg 🙂

Playa de los muertos

Wir entscheiden uns für den längeren der beiden Wege von unserem erhöhten Wohnsitz zurück ins Tal. 

Provinz Almería | Cabo de Gata
Blick über den Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata

Direkt, nachdem wir auf der Landstraße angekommen sind, führen uns ein paar Steinstufen auf einen felsigen schmalen Weg weiter bergab.

Provinz Almería | Cabo de Gata
Provinz Almería | Cabo de Gata

Nicht ganz ohne Anstrengung, aber mit großen, staunenden Augen erreichen wir nach knapp vier Kilometern den „Strand der Toten“.

Der leichte Wellengang, der sich über den feinen Kies schiebt, macht einen durchaus lebendigen Eindruck.

Ein kleiner Spaziergang weiter am Strand bringt uns zu einem tollen ausgewaschenen Felsen, der mich aus irgendeinem Grund an einen James Bond Film erinnert. 

Aber weder komme ich drauf, an welchen, noch warum.

Dennoch genießen wir unsere kleine Pause, beobachten das sanfte Hin und Her der Wellen und freuen uns schon wieder mal unseres wunderbaren Lebens.

Zum Glück haben wir uns für den Rückweg den kürzeren, aber auch deutlich steileren Abschnitt aufbewahrt.

Ab und an geht mir auf dem Weg nach oben durch den Kopf, dass wir hier ernsthaft morgen mit dem Van runterfahren wollen.

Na, wird schon klappen…

So keuchen wir weiter knapp zwei Kilometer bergauf und erreichen nach diesem wunderbaren kleinen Ausflug etwas außer Atem unser rollendes Königsschloss.

Füße hoch, Rotwein auf, Sonne genießen.

So lässt es sich aushalten!

Mar del Plástico

Sehr gut erholt von unseren Tagen im ehemaligen Steinbruch machen wir uns wieder auf den Weg.

Irgendwann wollen wir ja schließlich an der Südspitze Europas ankommen.

Gute 100 Kilometer weiter an der Küste entlang, an denen wir das echte Meer eher selten zu sehen bekommen. Überwiegend beschränkt sich der Ausblick auf das sogenannte Mar del Plástico, eine unfassbare Menge an Tomatenplantagen, die hier in optisch eher nicht so sehr ansprechenden Gewächshäusern aus Kunststoffolie für den Nachschub des beliebten roten Gemüses für ganz Europa sorgen.

Wie sinnvoll das hier in der trockensten Region Europas ist und ob es damit zusammenhängt, dass alle Flüsse, die wir angeblich auf Brücken überqueren offensichtlich schon seit längerem versiegt sind, lassen wir hier mal dahingestellt…

Schön ist dieses Plastikmeer jedenfalls nicht, soviel steht fest.

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Almería

Sehr schön dagegen ist die Altstadt von Almería, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, in der wir uns hier in Andalusien gerade aufhalten.

Den ersten Teil der Altstadt dürfen wir durch die Windschutzscheibe bewundern.

Der Übernachtungsplatzsucher unserer Reisegruppe hat auf dem Satellitenbild einen vermeintlich passenden Parkplatz für die Nacht hier in Almería ausgemacht.

Dabei allerdings nicht erkennen können, dass der Weg dorthin durch die sehr schöne, aber auch sehr enge Altstadt mit einem über zwei Meter breiten Gefährt schon eher grenzwertig ist.

Mit etwas Mühe und Gekurbel am Steuerrad unseres Wohnschiffes kommen wir aber wohlbehalten am geplanten Übernachtungsplatz an. Um festzustellen, dass das hier leider kein öffentlicher Parkplatz ist und wir hier nichts weiter verloren haben.

Also doch zum großen Parkplatz am Hafen, der passenderweise genau gegenüber von uns liegt, „nur“ durch die Altstadt von Almería von uns getrennt.

Habe ich erwähnt, dass es hier ganz schön eng zugeht?

Genug gejammert, sowas gehört eben dazu, wenn man nicht von Campingplatz zu Stellplatz zieht und lieber alternative Möglichkeiten der Übernachtung ausprobieren möchte.

Almería | Hafen
Doch noch ein Plätzchen gefunden: Almería | Hafen

Heute also mal wieder ganz offiziell auf einem Parkplatz der Gemeinde.

Leider möchte uns der Automat an der Schranke kein Ticket anvertrauen, auch mehrfaches, jetzt schon ganz leicht verzweifeltes, Drücken hilft da wenig.

Während wir noch ein wenig ratlos vor der Schranke stehen, kommt von hinten ein kleines Auto angeschossen, ein ziemlich entnervter junger Mann springt raus, geht auf den Automaten zu und überredet ihn mit sanfter Gewalt, uns doch noch aufs Gelände zu lassen.

Nachdem wir unsere ersten beiden Abenteuer der Stadt schon erlebt haben, freuen wir uns schon auf die nächsten Stunden und sind gespannt, was hier noch so auf uns wartet.

Hafenpromenade

Zunächst führt uns unsere Tour an der Hafenpromenade entlang, die uns mit ihren großzügig angelegten Parkflächen, Bäumen und Springbrunnen fast vergessen lässt, dass links von uns eine vierspurige Straße haufenweise Blechlawinen durchschiebt und rechts von uns eine Stadt liegt, die immerhin knapp 300.000 Einwohner zählt.

Almería | Hafenpromenade
Almería | Hafenpromenade
Almería | Hafenpromenade
Almería | Hafenpromenade
Almería | Hafenpromenade
Delphinbrunnen

Almería | Hafenpromenade
Almería | Hafenpromenade

Und weil wir hier ja auch zu einer Stadtbesichtigung sind, biegen wir nach einem der Brunnen ab und ziehen durch die Altstadt, die übrigens ohne Blechhülle um uns herum gar nicht ganz so eng wirkt, an einem Wochenmarkt an der Straße und vielen sehr gut besuchten Cafés und Bars vorbei bis hin zur 

Alcazaba

Die mächtige über der Stadt thronende Festung wurde wohl im 10. Jahrhundert erbaut, als Andalusien von Kalifen regiert wurde.

Almería | Alcazaba
Almería | Alcazaba
Almería | Alcazaba
Die Eingangspforte zur Alcazaba
Almería | Alcazaba
Wasserspiele in der Alcazaba

Entsprechend finden sich viele Hinweise auf die islamischen Bewohner dieser Zeit.

Im fünfzehnten Jahrhundert dann wurde das Gebiet endgültig durch die katholischen Könige erobert. 

So gibt es heute zwei große Anlagenteile islamischen Ursprungs und eine christliche Burg.

Die weitläufige Anlage mit mächtigen Mauern, schönen Gärten, vielen künstlichen Wasserläufen und einer beeindruckend modernen Anlage zur Wasser- und Abwasserbearbeitung wurde Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts unter Schutz gestellt und wird seitdem aufwendig restauriert. 

Außerdem finden weiterhin Ausgrabungen statt, um die Spuren der vielen Jahrhunderte nach und nach aufzudecken.

Wir streifen beeindruckt und gemächlich durch die gesamte Anlage und genießen die ganz besondere Stimmung, die durch die über Stufen plätschernden kleinen Wasserfälle erzeugt wird genauso wie den weiten Blick über Stadt, Meer und Berge.

Almería | Alcazaba
Blick von der Alcazaba…
Almería | Alcazaba
..über die Dächer von Almería

Irgendwann ist dann jeder Winkel erkundet und – fast – jeder Stein begutachtet und wir machen uns wieder auf den Weg zurück in die Altstadt.

Almería | Alcazaba
Almería | Alcazaba
Almería | Alcazaba
Alcazaba: Ausgang
Almería | Alcazaba
Almería | Alcazaba

Kathedrale von Almería

Vorbei am Platz der Verfassung, auf dem sich das Rathaus und verschiedene andere städtische Einrichtungen befinden, stehen wir plötzlich vor der mächtigen Fassade der Kathedrale.

Dieses Gotteshaus wurde im 16. Jahrhundert erbaut, in einer Zeit, in der in dieser Gegend wohl einige gefährliche Seeräuberbanden ihr Unwesen trieben.

Entsprechend hat dieses Bauwerk eher nichts mit den sonst fast filigran daherkommenden Gebäuden zu tun, in denen Christen der ganzen Welt ihrer Glaubenspraxis nachgehen.

Almería | Kathedrale
Almería | Kathedrale
Almería | Kathedrale
groß und mächtig, schicksalsträchtig…

Hier steht man vor einem massiven Schutzbau, der auch als ebensolcher genutzt wurde.

Die mächtigen Portale wirken nicht direkt einladend, eher abweisend und bedrohlich.

So ziehen wir also weiter, ohne den Versuch, das Gotteshaus auch von innen zu besichtigen.

Mercado Central

Auf unserem weiteren Weg kommen wir auch an der städtischen Markthalle vorbei.

Almería | Altstadt
Almería | Altstadt

Diesmal sind wir nicht sonderlich überrascht: es ist deutlich nach 15:00 Uhr und die Gitter folgerichtig versperrt. Und weil wir erstens noch gut versorgt sind und zweitens auch der schönste Stadtrundgang einmal zu Ende geht, warten wir nicht, bis der Markt um halb sechs wieder öffnet, sonder machen uns auf den Weg zurück in Richtung Hafen.

Avinguda Federico Garcia Lorca

Die breite Magistrale mit dem kurzen knackigen Namen bietet uns dafür ideale Bedingungen.

Der Mittelstreifen ist wieder durch kleine Parkanlagen sehr ansehnlich und führt nach einigen hundert Metern direkt zum Meer.

Cable Inglés

Kurz bevor wir unsere Unterkunft direkt am Hafen erreichen, sticht uns noch ein interessantes Bauwerk ins Auge, das uns schon bei der Ankunft heute Mittag aufgefallen war.

Hier wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts durch eine schottische Gesellschaft ein 15 Meter hohes Verladepier für die in der Region abgebauten Erze errichtet.

Das mittlerweile als Industriedenkmal geschützte Bauwerk beinhaltet zwei Erzsilos, die über Trichter durch die oben eingefahrenen Züge gefüllt wurden.

Über schräge Rutschen wurden anschließend die Transportschiffe unterhalb gefüllt und auf die Reise geschickt.

Cable Inglés
Cable Inglés

Aber wir gehen lieber ein Pier weiter, da steht unser Van und wir haben Blick aufs Meer und das neben uns festgemachte Kreuzfahrtschiff, das mit laufenden Motoren auf seine Ladung wartet.

Hier kannst Du unseren Spaziergang als gpx-Track runterladen und unseren Spuren durch Almería folgen.

GPX GPX Almería

Adiós Almería

Die Motoren des Kreuzfahrtschiffes fanden zwar die ganze Nacht keine Ruhe, wohl, um den Gästen auch im Hafen die gebuchten Annehmlichkeiten bieten zu können.

Das sonore Brummen hat unsere Nacht aber nicht erheblich gestört, vielleicht sogar das ein oder andere kurze Schnarchen übertönt…

Als wir uns auf den Weg zum Kassenautomaten machen, erwartet uns eine kleine Überraschung.

Der gesamte Vorplatz inklusive Ausfahrt ist mit Flatterleinen abgesperrt, alles voller Ordner und Polizei.

Wir überlegen noch kurz, ob der ganze Aufwand betrieben wird, damit wir noch ein wenig die Stadt genießen, da kommt „unser“ Parkwächter von gestern auch schon auf uns zu.

Er bedeutet mir, am Automaten zu bezahlen und macht dann eine weit ausholende Geste, um den Weg nach draußen zu erklären.

Kaum haben wir den Bogen ums Karree geschlagen, taucht er auch schon an der nächsten Schranke auf und gestikuliert uns durch die Einfahrt, entgegen der Einbahnrichtung und vorbei an der Polizeistation in Richtung Hafenausfahrt.

Nun steht endgültig fest: Almería ist eine schöne Stadt, in der man viele Abenteuer erleben kann!

Leicht verschwitzt und erleichtert geht die Fahrt weiter.

Wir verlassen Stadt und Provinz Almería, denn es geht weiter in Richtung Süden:

Tarifa, wir kommen!

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2 Kommentare

  1. Hama

    Schön, wieder bin ich Euren Spuren gefolgt! Eifrig den Bericht lesend und mit dem Finger ganz altmodisch in der Landkarte.
    So hat man fast das Gefühl Vorort zusein, super! Ich bleib Euch auf den Versen!

    Antworten
    • Lisa

      Wir freuen uns immer sehr, von dir zu lesen und dass du uns so begeistert folgst. Es ist sehr schön, dich dabei zu haben😄!

      Antworten

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