Auf zum südlichsten Punkt Europas

Januar 2023
Simon

nachdem wir auf unserer ersten Reise mit unserem selbst gebauten Traumwagen über Nordschweden bis ans Nordkapp gefahren waren und damit den nördlichsten Punkt Europas gesehen hatten, stand noch auf der Rückreise Richtung Berlin fest: Als Nächstes fahren wir zur Südspitze unseres Heimatkontinents!

Fast auf den Tag 7 Monate nach der Nordkapp-Reise sitzen wir also nun wieder im Van und streben auf der Autobahn gen Süden.
Nach kurzer Internetrecherche war klar, dass sich der südlichste Punkt Europas in Tarifa in Südspanien befindet.

Daher heißt es jetzt: Spanien, wir kommen!

Als erstes spanisches Zwischenziel haben wir Cadaqués auserwählt. In dieser kleinen Stadt an der Mittelmeerküste der Costa Brava steht die Casa Salvador Dalí, einst Wohnhaus des weltberühmten Surrealisten, mittlerweile ein Museum.

Und nachdem der Herr des rollenden Hauses schon seit Jahren in großer Fan des Spaniers mit dem lustigen Schnurrbart ist, drängt sich ein Besuch hier als Einstieg in den Spanien-Roadtrip geradezu auf.

Aber vor den Genuss milder Temperaturen und Meerblick hat der große Geographie-Gott noch den Großteil Deutschlands und Frankreichs in den Weg gelegt…

Also erst einmal die altbekannte A9 entlang bis

Nürnberg

Da wir den Berliner Vormittag noch mit einigen Erledigungen wie Wohnung aufräumen (nicht, dass der Einbrecher noch schlecht von uns denkt), Tanken von Diesel und AdBlue und der längst fälligen Luftkontrolle der Camperbereifung verbracht hatten, nutzten wir auch noch die seltene Gelegenheit, mit dem Auto durch die wundervolle Hauptstadt zu fahren, eigentlich mehr zu stehen, und karrten eine längst versprochene Lieferung von Friedrichshain nach Charlottenburg.

So waren wir erst am frühen Nachmittag wirklich auf der A9 in Richtung Nürnberg unterwegs.

Das Wetter tat alles, uns den Abschied zu versüßen.

Von 8°C und Hochnebel in Berlin landeten wir nach knapp vier Stunden bei 3° und Nieselregen in Nürnberg. Ein wahres Träumchen…

Wohnen am Park

Der uns schon von einem früheren Besuch in Nürnberg bekannte kostenfreie offizielle Wohnmobilparkplatz im Norden der Stadt war uns für diesen kurzen Zwischenstopp zu weit von der Altstadt entfernt. Also versuchten wir unser Glück in der Nähe des Stadtparks und wurden prompt in einer Wohnsiedlung fündig. Brav zwischen den parkenden Anwohnern halb auf den Gehsteig gezwängt sollten wir die Nacht verbringen.

Vorher aber galt es, in die Nürnberger Altstadt zu pilgern und den Riesenhunger zu stillen, der beide Expeditionsteilnehmer plagte. 

Futtersuche und Rätseln

Der Stadtpark liegt knapp zwei Kilometer von der Altstadt entfernt, eine kleine Runde würde also auch einen Verdauungsspaziergang beinhalten.

Auf der Besichtigungsrunde sprach uns keines der geöffneten Lokale so richtig an. Der Asiate, dessen Köstlichkeiten wir uns beim letzten Besuch auf der Terrasse direkt an der Pegnitz hatten munden lassen, hatte heute keine Lust auf Besuch und die Pforten geschlossen.

Also kreisten wir weiter durch die Kopfsteinpflastergassen, an der mächtigen Kirche vorbei und zerbrachen uns den Kopf darüber, warum wohl auf dem Marktplatz mitten in der Nürnberger Altstadt insgesamt 6(!) Falafelstände nebeneinander stehen, aber keine einzige Nürnberger Rostbratwurst zu bekommen ist…

Während wir noch über dieses weltbewegende Rätsel nachgrübelten, stolperten wir quasi über einen Irish Pub, der neben gemütlicher Einrichtung auch unseren Essensgeschmack traf und uns deshalb mit lecker Essen und Bier vom Fass vor der vollkommenen Auszehrung retten durfte.

Frisch gestärkt und gesättigt machten wir uns auf den Spaziergang Richtung temporärer Heimat, ließen den Abend noch gemütlich ausklingen und freuten uns auf eine erholsame Nacht im eigenen Bett. Hat schon einen gewissen Charme, das eigene Haus immer mit dabei zu haben…

Graffiti in Nürnberg
Graffiti in Nürnberg

Ohne erkennbaren Grund war die Nacht nicht so richtig erholsam gewesen, aber die arbeitende und an uns vorbeifahrende Bevölkerung sorgte dennoch dafür, dass wir irgendwann aus den Betten krochen und uns nach einer Tasse Tee auf den Weg zu einem allseits bekannten Discounter machten, um unseren Trinkwasservorrat aufzufüllen.

Wasser. Wasser!!!

Da unterwegs nie ganz sicher ist, ob und wo wir neues Wasser im Fahrzeug nachtanken können, fahren wir immer ein paar Reserveflaschen Wasser mit uns rum, die im Notfall die Trinkversorgung und wenigstens die nötigsten Hygienemaßnahmen ermöglichen.

Was als kurzer Einkaufsstopp geplant war, entpuppte sich als stundenlanger Reparaturaufenthalt.

Beim Abspülen der Teetassen (ja, und der Teller, die mit klebrigem Zuckerguss von irgendwelchen Discountertörtchen beschmiert waren) stellte die First Lady der Königs fest, dass die Wasserpumpe erstens zu wenig Druck lieferte und sich außerdem nicht mehr abschaltete, nachdem der Wasserhahn geschlossen war.

Zu wenig Druck in der Wasserleitung bedeutet üblicherweise ein Leck…

Kurzes Nachdenken wurde direkt von leichtem Herzrasen abgelöst, nachdem uns beiden klar wurde, dass eventuell gerade eine defekte Wasserpumpe den Kofferraum unter unserem Bett in einen Indoor-Pool verwandelte.

Also fix, den ganzen Kofferrauminhalt auf den Parkplatz getürmt (zum Glück machte der Nürnberger Himmel gerade eine kurze Regenpause), die Seitenwand abgeschraubt und mit der Taschenlampe in das viel zu kleine Loch Richtung Wasserpumpe gekrochen.

Doch kein Loch? Doch!

Und hier die große Überraschung: an und um die Pumpe ist alles trocken.

Nachdem wir den Verlust des Pools kurz beweint hatten, räumten wir den ganzen Hausstand wieder vom Parkplatz (keine Sekunde zu früh, denn der Himmel war derart gerührt, dass er nun auch die Tränen nicht mehr länger halten konnte) und standen leicht ratlos herum, wohin der fehlende Druck wohl abgehauen sein könnte.

Bis die Frau die unliebsame Spülerei beenden wollte und ein kleines Rinnsal am Wasserhahn entdeckte, wo es definitiv nichts zu suchen hatte.

Scheinbar hatte irgendein Trottel (ja, war meine Aufgabe…) den Wasserhahn über die Winterpause nicht geöffnet und die etwa 34 Minuten Frost, die der Berliner Winter im vergangenen Jahr zu bieten hatte, hatten ausgereicht um einen feinen Riss zu produzieren, der nun Wasser und Druck an unerwünschter Stelle austreten ließ.

Ende der Reise? Sch…

350 von geplanten 6.000 Kilometern gefahren und jetzt durch einen lächerlichen Schwächling von einem Wasserhahn ausgebremst? Nicht mit Königs!

Und weil wir nicht nur super angeben können, sondern meist auch vom Glück geküsst sind, hatte irgendjemand, der es gut mit uns meint, einen Baumarkt an das andere Ende des Parkplatzes gebaut.

Bordwerkzeug ist was für Feiglinge, also erstanden wir im Baumarkt nicht nur eine neue Küchenarmatur, sondern auch das benötigte Montagewerkzeug dazu.

Glücklicherweise ist der Chefhandwerker an Bord zumindest im Austausch von Armaturen aller Art ziemlich erfahren, so dauerte es inklusive Einkauf keine zwei Stunden und wir waren zusammen mit dem Wasserdruck wieder startklar.

Also weiter geht’s nach – wo wollten wir vor der Klempnerei nochmal hin? – ach ja:

Freiburg im Breisgau

Ursprünglich war der Plan gewesen, am frühen Nachmittag in der südbadischen Studentenstadt anzukommen und den Tag mit einem schönen Spaziergang durch die Altstadt mit ihren kleinen Kanälen und vielleicht einem netten Abendessen ausklingen zu lassen.

Durch den nicht vorgesehenen Klempnereinsatz und auch die sintflutartigen Regenfälle auf dem Weg hierher waren wir deutlich später dran, als gedacht.

So beschränkten wir uns nach der Parkplatzsuche auf eine Brotzeit mit selbst gebackenem Sauerteigbrot aus unserer Berliner Küche, auch nett.

Parken im bewachten Block

Eine sehr nette Begegnung mit einem „Eingeborenen“ soll nicht unerwähnt bleiben:

Nach einigem Hin und Her durch das Wohngebiet am Rande der Altstadt und einige gebührenpflichtige und -freie Gebiete fanden wir endlich einen passenden Platz.

Zwar innerhalb der Gebührenzone, aber egal.

Noch während der Hauslenker überlegte, ob unser Wohnschiff wirklich zwischen die beiden Bäume am Straßenrand passte, hielt ein Anwohner vor uns, stieg aus dem Auto aus und fragte, ob er hier parken könne, er wohne direkt nebenan.

Und weil wir zuerst da waren, würde er uns selbstverständlich den Platz überlassen.

Soviel ungewohnter Freundlichkeit und Fairness im Straßenverkehr konnten wir nicht widerstehen und gaben den Platz frei, wir konnten ja noch weiter suchen.

So fuhren wir weiter, wendeten am Ende der Straße und fuhren suchend zurück, als der ungewohnt nette Anwohner winken auf der Straße stand und uns in der nächsten Seitenstraße auf einen freien Platz hinwies.

Schon wieder positiv überrascht, rangierten wir unseren Camper also an den Straßenrand.

Sichere Gegend
Sichere Gegend

Und kaum war der Motor abgestellt, stand der nette Freiburger erneut am Fenster.

Er wies uns darauf hin, dass es wohl seit einiger Zeit in Freiburg eine – in seinen Worten – „Blockwart-App“ gibt, mit der Bürger störende Parker fotografieren und direkt an das Ordnungsamt melden können. Das sei wohl gerade Wohnmobilparkenden hier in der Gegend schon des öfteren so widerfahren. Da wir aber vorbildlich geparkt hatten, sah er das Risiko als nicht allzu groß an und entließ uns in den Abend.

Allein mit lauernden privaten Parksheriffs in der verregneten Freiburger Nacht, das kann ja was werden…

Wunderschöne Altstadt

Die Nacht war kühl, windig und regnerisch.

Ob das der Grund ist, warum wir keinen Besuch vom aufgehetzten Ordnungsamt bekommen haben, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen.

Jedenfalls stellten wir nach dem morgendlichen Blick aus dem Fenster sehr erfreut fest, dass wir uns weder auf einem städtischen Verwahrgelände befanden, noch irgendwelche Brieflein die Windschutzscheibe zierten.

Zunächst also brav per App die geforderte Parkgebühr begleichen, mit 3€ die Stunde nicht direkt ein Schnäppchen für mehrwöchige Übernachtungen, aber für die Nähe zur Altstadt und natürlich den persönlichen Parkservice absolut in Ordnung.

Blick auf das Freiburger Münster
Blick auf das Freiburger Münster

Von unserer Unterkunft ist die Altstadt in etwa 20 Minuten bequem zu Fuß erreicht, wir streifen durch einen alten, aufgelassenen Friedhof und um das Freiburger Münster.

Da sind die Würste

Während wir so durch die engen Gassen mit dem ganz besonderen Kopfsteinpflaster schlendern und die tollen alten Häuser bewundern, stellen wir fest, dass sich die Freiburger Altstadt in weiten Teilen von anderen Innenstädten unterscheidet.

Liebe in Freiburg
Liebe in Freiburg

Hier findet man nicht die üblichen Mode- und Kosmetikketten aneinander gereiht, viele der Läden scheinen alteingesessen oder zumindest nicht von irgendwelchen gesichtslosen Ketten betrieben zu sein.

Überhaupt macht das alles einen sehr gemütlichen, urigen Eindruck auf uns. Später werden wir beschließen, hier demnächst auf jeden Fall mal ein paar Tage zu verbringen und dieses Kleinod genauer zu erkunden.

Als wir zum zweiten Mal über den Marktplatz vor dem Münster gehen, fällt uns eine Parallele zu Nürnberg auf.

Hier stehen nebeneinender aufgereiht ganze vier Imbissstände, die Bratwürste in jeder Variante feilbieten. Falafel sucht man allerdings vergeblich.

Vielleicht sollten wir nach unserer Reise mal einen Freiburg-Nürnberger Kulturaustausch anstoßen…

Freiburger Marktplatz
Freiburger Marktplatz

Kaffee inklusiv

Nein, hier handelt es sich ausnahmsweise mal nicht um einen Flüchtigkeitsfehler des Tippenden.

Das „e“ fehlt zurecht. Denn es geht nicht um einen Kaffe, der mit dabei ist, sondern um Kaffee, der in einem inklusiven Café serviert wird.

Also ein Café, in dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten und sich gemeinsam um die Versorgung der Gäste kümmern.

Das ist nicht nur ein sehr sinnvoller und wichtiger Ansatz.

Auch unsere Gastgeber waren super freundlich und um uns bemüht, nicht zuletzt haben sie uns mit vorzüglichen Getränken und Croissants versorgt und unser Frühstück damit zu einem netten Erlebnis gemacht.

Hier kannst Du unseren Spaziergang als gpx-Track runterladen und unseren Spuren durch Freiburg folgen.

Spaziergang durch die Altstadt von Freiburg im Breisgau

Überfall am Friedhof

Gestärkt und gut gelaunt machen wir uns auf den Rückweg und biegen automatisch auf den alten Friedhof ein. Schließlich bieten aufgelassene Ruhestätten und vermooste Grabsteine sehr oft gute Möglichkeiten um mein zweitliebstes Hobby neben dem Reisen auszuleben.

Mit der Fotokamera in der Hand ist schnell ein lohnendes Motiv gefunden.

Ein Baum, der umgestürzt auf dem Boden liegt, dennoch weiter verwurzelt ist und neue Äste treibt.

Wenn das kein symbolträchtiges Bild von einem Friedhof ist.

Kaum vor dem Baum kniend, werden Arme und Oberkörper von einem wollähnlichen Angreifer angegangen, das keuchende und offensichtlich hüpfende Etwas versucht scheinbar mit aller Macht, das Ablichten dieses Baumes zu verhindern.

Aber weder die physischen Angriffe, noch die seitlich störende Akustik („komm sofort hierher, lass den Mann in Ruhe! Hörst Du nicht? Komm hiiiiiiiiierher!!!“), können mich davon abhalten, diese Szene auf Zelluloid (oder den Speicherchip) zu bannen.

Friedhof Freiburg
Friedhof Freiburg

Ganz zufrieden mit dem Geknipse ist nun auch Zeit, das kleine Monster zu streicheln und sein entnervtes Frauchen zu beruhigen. 

Wer weiß, vielleicht wird aus dem kleinen braun-weißen Wuschel ja mal ein Fotograf, wenn schon kein Vorzeigehund.

Weitestgehend unverletzt erreichen wir unser rettendes Domizil, wischen uns den Angstschweiß von der Stirn und freuen uns erneut über fehlende Mitteilungen irgendwelcher Nachbarschaftswächter.

Weil wir unser Glück aber nicht überstrapazieren wollen, machen wir uns wieder auf den Weg in Richtung Cadaqués.

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Nächster Stopp: Tournus | Frankreich

Die nächsten etwa 350 Kilometer verbringen wir auf französischen Autobahnen.

Kurz nach Freiburg ist das deutsche Land zu Ende und wir fahren über den Rhein zu unseren Nachbarn. Dank der europäischen Gemeinschaft bemerkt man den Landeswechsel hauptsächlich an der Geschwindigkeitsbegrenzung und den etwas anders aussehenden Schildern.

Und natürlich an der Maut, die hier für das Autobahnnetz zu entrichten ist.

Gleich als Einstimmung werden für die ersten paar Kilometer 4,50€ von der Kreditkarte abgebucht, so kann der Ablauf an den Mautstationen schon mal geübt werden, wird ja noch ein paar Mal gebraucht werden.

Auffallend ist neben der entspannten Reisegeschwindigkeit vor allem die tolle Ausstattung der Raststätten entlang der Strecke.

Immer wieder sind Ladestationen für E-Autos, Restaurants, Übernachtungsmöglichkeiten, Duschen und sogar kostenlose Entsorgungstationen für Wohnmobile ausgeschildert.

Entsorgungsstationen auf öffentlichen Parkplätze kennen wir sonst bisher nur aus Schweden, das müssen wir uns natürlich genauer ansehen.

Gut ausgeschildert werden wir zu einem Gitter im Boden geleitet, über dem wir ganz einfach per Knopfdruck Abwasser- und Urintank leeren können.

Sogar eine Entsorgungsstation für Chemietoiletten ist vorhanden. Die brauchen wir aber zum Glück nicht.

Diese kostenlosen Entsorgungsstationen sehen wir während der ganzen Fahrt immer wieder. So gibt es eigentlich keinen Grund, die Natur mit den menschlichen Hinterlassenschaften und/oder hochgiftigen Chemikalien zu belasten. 

Wir können nur von Herzen hoffen, dass das auch funktioniert und fahren weiter in Richtung Westen, biegen bei der weltbekannten Senf-Stadt Dijon nach Süden ab und parken unser kleines Häuschen nach einiger Zeit direkt am Ufer der Saône am Rand der kleinen Stadt Tournus.

Tournus
Tournus

Die einzige Infrastruktur unseres Stellplatzes besteht aus einem Abfalleimer. 

Das ist für den Zwischenstopp hier mehr als ausreichend.

Und weil wir zum ersten Mal auf dieser Fahrt vor Sonnenuntergang eingeparkt haben, dürfen wir zur Belohnung noch einen kleinen Spaziergang an der Saône entlang machen, bevor dann im Camper wieder eine schöne, ruhige Nacht auf ein gemütliches Abendessen folgt.

Fournès

Die Nacht war die ruhigste und erholsamste seit Start der Reise.

Außerhalb einer Ortschaft direkt am Wasser schläft es sich einfach besonders gut.

Und mittlerweile kommt auch sowas wie Urlaubsstimmung auf, nette Menschen, die mit fremden Zungen sprechen und der Blick über Wasser scheinen einen gewissen Trigger auszulösen.

Als Frühstück muss heute der Rest eines Dresdner Christstollens herhalten, der aus einem verspäteten Weihnachtsgeschenk übrig geblieben ist.

Alle anderen deutschen Vorräte sind fast aufgebraucht, hoffentlich finden wir auf dem Weg einen französischen Supermarkt, der uns retten kann.

So machen wir uns hoffnungsvoll auf den Weg und die Autobahn. Nach der Abfahrt und Endabrechnung gestern lässt sich festhalten, dass man für unsere knapp 40€, die wir pro Tag hier an Maut lassen, schon mal ein paar Entsorgungsstationen bauen und betreiben kann.

Und wer diese teure Infrastruktur nutzt, bezahlt dafür. So dumm ist diese Idee nicht.

Vielleicht findet sich ja mal ein kluger bayrischer Politiker, der das auch in Deutschland einführt, wer weiß.

Völlig unpolitisch ziehen wir jedenfalls weiter unsere Kreise Richtung Süden.

Auf verstopften Stadtautobahnen durchqueren wir Lyon und sind von der Ausdehnung der Stadt echt beeindruckt. Mit den Außenbezirken leben hier etwa 2,8 Millionen Menschen. 

Soweit wir sehen können, vermutlich überwiegend in häßlichen Plattenbauten. 

Aber der Blick von der Autobahn wird einer Stadt ja nur selten gerecht, also sollten wir vielleicht auch hier nochmal vorbeikommen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit fahren wir plötzlich wieder durch scheinbar ausgestorbene Weiten, nur begleitet von einigen Weinbergen und beeindruckenden Felsmassiven.

Die Rettung

Von letzter Sekunde zu sprechen wäre sicher vollkommen übertrieben, deshalb:

Und plötzlich sehen wir es vor uns, das Schild zur Rettung in fast letzter Sekunde!

Es weist uns den Weg von der Autobahn in ein Gewerbegebiet mit Tankstelle und verschiedenen Supermärkten.

Ganz Abenteurer, die wir sind, entscheiden wir uns gegen den Lidl-Markt und parken verwegen auf dem Gelände des echten französischen Supermarktes mit dem für uns unaussprechlichen Namen.

Beim Schlendern durch die Regale finden wir neben dem wenig überraschenden Baguette auch Besonderheiten wie Oliven mit Anchovis und französische Sardinen in Knoblauchsoße.

Zusammen mit ein paar sehr bedenklich riechenden Käsestücken findet alles Platz im Einkaufskorb und dann im Vorratsschrank des jetzt leicht nach Käse müffelnden Wohnmobils.

Fournès
Fournès

Wohnen auf dem Lehmberg

In dem kleinen Örtchen Fournès, das scheinbar nur aus schmalen Einbahnstraßen und einer Zone 30 besteht, parken wir hinter dem Rathaus zwischen der Mülltrennstation und dem örtlichen Basketball- und Fußballfeld.

Das klingt schlimmer, als der Stellplatz wirklich ist. 

Ein paar Meter weiter kann man schön über das unter dem Ort liegende Tal blicken, der kurz bevorstehende Sonnenuntergang taucht alles schon in ein sanftes gelbes Licht.

Über ein paar ziemlich glitschige und steile Trampelpfade kämpfen wir uns unterhalb des Ortes noch ein wenig durchs Gelände, geben dem Fotografen die Chance, ein paar Mal den Auslöser zu drücken und beenden die Schleife schließlich am örtlichen Friedhof vorbei.

Der komplette Untergrund scheint hier aus Lehm zu bestehen.

Das macht den Spaziergang teils unangenehm, Wege ohne Teer oder Kies werden bei Regen umgehend unbefahrbar.

Aber die örtliche Fliesenmanufaktur schein gut von diesem glitschigen Element zu leben.

Nachdem die Sonne sich nun verabschiedet hat, ist es allerhöchste Zeit, die französischen Errungenschaften genauer zu begutachten.

Und nach einiger Zeit steht das Urteil fest: sämtliche Einkäufe sind als gelungen zu bewerten und einige davon müssen zwingend bei nächster Gelegenheit wiederholt werden.

Na dann, gute Nacht!

Fournès
Fournès

Cadaqués | Port Lligat

Erholt von einer wie erwartet sehr ruhigen Nacht verlassen wir den kostenfreien Parkplatz hinter dem Rathaus und machen uns wieder auf den Weg nach Süden. Immer schön die A9 lang, nutzen wir nochmal die letzte Chance, in Frankreich ganz entspannt alle Abwässer zu verlieren und tanken auf der Raststätte auch gleich den Frischwassertank voll.
Wer weiß, wie die Spanier es so mit dem Service für die Reisenden halten.

Als die A9 dann zur AP-7 wird sind wir endlich am ersten Etappenziel angekommen:

Willkommen in Spanien!

Bei Figueres verlassen wir die gemütliche breite Asphaltpiste und schlängeln uns langsam aber sicher in Richtung Mittelmeer.
Dass wir heute noch einen Bergpass zu überwinden haben, war uns so nicht bewusst.

Aber Jammern und Zähneklappern hilft nur manchmal, in diesem Fall eher nicht.
Also schieben wir unser rollendes Haus, das sich in dieser engen und steilen Berglandschaft eher wie ein Häuserblock anfühlt, gemächlich um eine Kurve nach der anderen. Eine gefühlte Ewigkeit nach oben, an der Haltebucht schnell für ein Foto aussteigen, dann eine weitere Ewigkeit bergab, bis wir schließlich im ehemaligen Fischerdörfchen Cadaqués landen.

Blick auf Cadaqués
Blick auf Cadaqués

Unser auserwählter Übernachtungsplatz liegt keine 150 Meter von der Casa Salvador Dalí entfernt, also folgen wir der Beschilderung.

Das Haus scheint die größte Attraktion des Dorfes zu sein, hatte der berühmte Künstler doch von 1930 bis 1982 seinen einzigen festen Wohnsitz hier in der Bucht.

Allerdings nicht direkt im Dorf Cadaqués, sondern im nebenan liegenden Hafen, Port Lligat.
Das bedeutet für uns: noch ein paar Bergstraßen und Kurven, bis wir etwa 3 Kilometer später tatsächlich am heutigen Ziel ankommen.

Am Stellplatz stellen wir fest, dass außer uns noch etwa 15 Wohnmobilfahrer die ähnliche Idee hatten, wir werden also heute Nacht nicht einsam sein. Egal, man kann ja nicht immer vollkommen verlassen unterm Himmelszelt wohnen, ab und zu sind auch ein paar Menschen zu ertragen.

Nicht ganz so brillant ist allerdings die Erkenntnis, dass wir uns genau die Zeit im Jahr für unseren Besuch ausgedacht haben, in der die Casa für 6 Wochen geschlossen ist.

Ein Hinweis dazu auf der WebSite des Hauses wäre echt hilfreich gewesen…

Casa Salvador Dalí
Casa Salvador Dalí
Casa Salvador Dalí
Casa Salvador Dalí – Nicht für uns…

Heute wird’s also nix mit den surrealen Verzauberungen.
Schade. Aber vielleicht lässt sich ja ein Schlenker am Heimweg einbauen, der uns nochmal hierher führt, wir werden sehen.

So genießen wir eben ganz kunstfrei den strahlenden Sonnenschein und die frühlingshaften Temperaturen. Bei 17°C lässt es sich auch ohne Pulli gut über die wunderschöne Bucht blicken und den Möwen beim Geplänkel zuhören.

U-Boot in Port Lligat
U-Boot in Port Lligat
Port Lligat
Port Lligat

Nach dem Abendessen zieht es uns nochmal zurück ans Wasser, ein Sonnenuntergang muss dringen mit der Kamera eingefangen werden.

War durchaus sehenswert…

Port Lligat
Port Lligat
Port Lligat
Port Lligat
Port Lligat
Port Lligat

Und weil morgen Sonntag ist, beschließen wir, noch nicht nach Barcelona zu fahren. Wir hoffen, dass montags etwas weniger Trubel herrscht, was bei einer solchen Metropole wahrscheinlich Wunschdenken ist, aber was soll’s.
Vielleicht werden wir stattdessen einen Zwischenstopp in Lloret de Mar einlegen, mit dem der Wagenlenker leicht verschwommene Erinnerungen an einen ersten „Männerausflug“ vor vielen Monden verbindet.

Wir sind gespannt, welche „Tatorte“ von damals noch zu finden sind und ob mir überhaupt noch Geschichten dazu einfallen, die ich hier niederschreiben möchte.

Jedenfalls dürfen wir alle uns schon auf die Fortsetzung der Spanien-Tour freuen 😉

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Torrenueva Nach den vielen tollen Eindrücken in Almería und auf der Alcazaba beschlossen wir, es fürs Erste gut sein zu lassen mit beeindruckenden Städten und ihren prächtigen Bauten. Lieber wollten wir jetzt mehr oder weniger direkt zum Hauptziel unserer Reise:...

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2 Kommentare

  1. Hannelore März

    Ein neuer Bericht von Königs! Die Frühstückszeitung weggelegt und lesen, was es Neues gibt!
    Es hat sich gelohnt, ein sehr unterhaltsamer Bericht, der die neugierige Leserin mit auf die Reise nimmt,
    untermalt mit schönen Fotos. Vorfreude auf folgende Reiseerlebnisse kommt auf! Ich bin schon gespannt!

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    • Simon

      Toll, dann haben wir nicht nur uns etwas Gutes getan, sondern auch Dir das Frühstück unterhaltsamer gemacht. Das freut uns, wir machen gerne weiter damit!

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