Jerez de la Frontera | Wiege des Sherry

Februar 2023
Simon

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Obwohl wir mit dem letzten Stopp auf unserem Spanien-Roadtrip unser Hauptziel, die Südspitze Europas, erreicht haben, sind wir schon wieder auf dem Weg zum nächsten Höhepunkt.

Wir fahren nach Jerez de la Frontera, der Heimat des Sherry.

Provinz Cádiz

Wie Tarifa liegt auch Jerez in der Provinz Cádiz im Südwesten Andalusiens.

Cádiz ist damit die südlichste Provinz Spaniens auf dem Kontinent.

Provinz Cádiz
Provinz Cádiz
TUBS, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Jerez de la Frontera

Viele Städte in dieser Region Andalusiens tragen den Namenszusatz „de la Frontera“, was auf Deutsch „an der Grenze“ bedeutet. Diese Bezeichnung nimmt Bezug auf die lange Zeit, in der Spanien zu einem großen Teil von den Mauren regiert wurde und die Grenzgebiete zum christlichen Spanien jahrhundertelang heiß umkämpft waren, bis den Christen dann im 13. Jahrhundert mit der sogenannten Reconquista die Rückeroberung Spaniens gelang.

Viele mächtige Mauern, imposante Türme und andere Schutzbauten zeugen noch heute eindrucksvoll von dieser kriegerischen Zeit. 

Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera

Seit mehr als dreitausend Jahren wird hier in der Region nachweislich Wein produziert.

Sherry

Als Sherry bezeichnet man den in der Region um Jerez hergestellten verstärkten Weißwein, der durch den speziellen Herstellungs- und Reifeprozess ein außergewöhnliches Aroma aufweist.

Der Name des Weins basiert auf dem maurischen Namen der Stadt Jerez, die damals Sherish genannt wurde.

Händler aus England machten den Wein im 18. und 19. Jahrhundert weit über die Grenzen Spaniens hinaus bekannt, entsprechend setzte sich auch weltweit die englische Bezeichnung Sherry durch.

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Das Sherry-Dreieck

Den Namen Sherry darf ein Wein nur führen, wenn er in der Region zwischen Jerez de la Frontera, San Lúcar de Barrameda und El Puerto de Santa María aus dort wachsenden Trauben hergestellt wird.

Verbindet man die drei Städte auf einer Landkarte, erhält man das sogenannte Sherry-Dreieck, das die Grenzen der Sherryregion vorgibt.

Sherry-Dreieck

Karte: OpenStreetMap

Bodegas Fundador

Wie es der Zufall so will, finden wir einen Parkplatz für unser Wohngefährt ganz nah bei der Altstadt von Jerez und direkt an der Mauer zum Werksgelände der ältesten Weinkellerei der Stadt, den Bodegas Fundador.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

Eigentlich müsste es korrekterweise heißen, „an der Mauer zu einem der Werksgelände“, denn wie die meisten alteingesessenen Bodegas verfügt Fundador über Werksflächen, die mancherorts als Kleinstadt oder mindestens Dorf durchgehen.

Die 1730 gegründete Weinkellerei ist nicht nur die älteste der Stadt und damit sozusagen Erfinderin des Sherry, hier wurde auch 1874 der erste Brandy de Jerez gebrannt.

Da bleibt uns ja quasi nichts anderes übrig, als eine Werksbesichtigung inklusive Sherry- und Brandyverkostung zu buchen.

In der Wiege des Sherry

So finden wir uns also mittags mit einer Handvoll weiterer Schaulustiger aus aller Welt im Empfangsbereich der Weinkellerei ein, der direkt an einem ehemaligen Stadttor zur historischen Innenstadt von Jerez liegt.

Wir werden sehr freundlich von Lilia in Empfang genommen, die uns heute durch das Gelände führen und uns in die Geheimnisse der Sherryherstellung einweihen wird.

Wir starten, etwas überraschend, am parkähnlichen Gründergarten, der zur damaligen Zeit wohl ein absolutes Novum darstellte und deshalb einzigartig in den Bodegas ist.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

Nicht ohne Stolz weißt uns Lilia auf einen Ficus hin, der jeden deutschen Wohnzimmerbaum blass werden lässt. Hat er doch annähernd zweihundert Jahre auf seinem grünen Buckel.

So schnell schon die erste beeindruckende Zahl, wie das wohl weiter geht?

Die verschiedenen Weinkeller aus unterschiedlichen Epochen haben passenderweise auch unterschiedliche Namen. Wir werden heute nicht alle sehen, beginnen aber mal in der neuesten, aus den 1970er Jahren.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

Bodega De La Mezquita

Der Architekt wollte diesen Weinkeller – eigentlich wäre „Weinhaus oder Weinlager“ besser, denn hier befindet sich nichts unterirdisch, sondern alles ebenerdig – ursprünglich „La Grande Bodega“ nennen, was bei den ca. 8.500 Quadratmetern Fläche sicher gerechtfertigt gewesen wäre.

Aber die Optik der Fenster und Türen, die stark an die maurische Zeit erinnern, brachte ihr den Namen „La Mezquita“ ein, was „Die Moschee“ bedeutet.

Und tatsächlich hat der Bau etwas sakrales.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

Wir treten durch die hohe Holztür ein und staunen, nachdem sich unsere Augen an das Dämmerlicht hier drin gewöhnt haben, über die riesige Anzahl an großen Holzfässern, die hier sauber in Reih und Glied aufgestapelt sind.

Leider war ich so sehr beeindruckt, dass ich die genauen Zahlen nicht mehr erinnere.

Die Fässer fassen jeweils 600 Liter und es sind auf dem ganzen Gelände mehrere zigtausend Fässer im Einsatz.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

Eiche aus Kentucky

Die hier eingesetzten Fässer sind alle aus Amerikanischer Weiß-Eiche aus dem US-Bundesstaat Kentucky gefertigt. Das Holz für die Fässer wird von Hand geschlagen und eine eigene Fass-Manufaktur ist nur mit den Sherryfässern für diese Bodega beschäftigt.

Der Aufwand scheint gerechtfertigt: Manche Fässer sind hier bis zu 90 Jahre im Einsatz.

Andere werden nach den ersten Jahren im Sherry-Einsatz weiterverkauft und dienen als geschmacksvolle Lagerstätte für Whisky oder Rum.

Für den Einsatz hier im Haus werden die Fässer von innen mit Feuer getoastet und von außen mit einer speziellen Farbmischung gestrichen, die Luftaustausch zulässt und dennoch die Fässer schützt.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

Trauben aus der Region

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

Für die Herstellung von Sherry sind ausschließlich drei Traubensorten zugelassen, die mit Abstand am häufigsten genutzte ist Palomino. Manchen Sherrysorten werden auch noch zur nachträglichen Süßung Trauben von Pedro Ximenez und Moscatel zugesetzt.

Hierzu werden die Trauben geerntet und dann für einige Tage im Weinberg liegen gelassen, bis die Sonne aus den Weintrauben Rosinen gemacht hat und so die Zuckerkonzentration um ein Vielfaches erhöht ist.

Dreifachpressung

Wir lernen auch, dass die Traubenernte in drei Stufen gepresst wird.

Im ersten Durchgang wird der Traubensaft mehr oder weniger sanft aus den Trauben „gestreichelt“, aus dieser Pressung wird der als Fino bezeichnete Sherry hergestellt.

Die zweite Pressung wird in einem etwas anderen Gärverfahren zum Oloroso, der sich durch eine dunklere Färbung und intensivere Geschmacksnote auszeichnet.

Beide Sorten werden nach der Gärung mit zusätzlichem Weinbrand versetzt, um auf den Alkoholgehalt von 15-18 Prozent beim Fino und bis zu 20 Prozent beim Oloroso zu kommen.

Der Weinbrand dafür wird aus dem Ergebnis der dritten Pressung hergestellt.

Das Solera System

Die Reifung des Sherry findet nach dem Solera System statt, das wie so vieles hier aus der maurischen Epoche stammt:

Fässer werden mindestens in drei Lagen übereinander gestapelt.

In das oberste kommt die aktuelle Ernte, nach einem Jahr wird etwa ein Drittel daraus in das Fass der darunterliegenden Ebene umgefüllt.

Wieder ein Jahr später ist dann das unterste Fass dran, das auf dem Boden liegt. (Spanisch: Solera)

Jerez | Bodegas Fundador
Das Solera System

So ist also jeder Sherry, der in Flaschen abgefüllt wird, mindestens drei Jahre alt.

Und durch die Vermischung verschiedener Jahrgänge wird für eine gleichbleibende Qualität gesorgt.

Das deckt sich mit dem Vorgehen, das wir bei unserem Lieblingslikör aus Cartagena kennen gelernt haben.

Natürlich wird der Sherry vor der Abfüllung noch gefiltert, damit die verschiedenen Feststoffe aus den Fässern nicht das goldene Schimmern trüben.

Der Vorgang des Filterns und Abfüllens findet aber hochmodern in Edelstahlsystemen statt, damit will Lilia uns die romantische Stimmung nicht verderben 😉

Bodega del Molino

So zieht die Karawane also weiter in die Bodega del Molino.

Benannt ist der älteste Weinkeller des Hauses und der ganzen Region nach der alten Mühle, die hier zu Anfangszeiten der Kellerei zur Weinausbaustätte umfunktioniert wurde.

Hier sind die Fenster noch mit den alten original Vorhängen beschattet, die aus Palmenblättern hergestellt wurden, um die Fässer und vor allem den Sherry vor viel Sonne und Hitze zu schützen.

Der Boden besteht aus andalusischem Sand, der seinen wichtigen Teil zum perfekten Mikroklima beiträgt. Der Sand muss im Sommer zweimal täglich gewässert werden, um das feuchte Klima hier drin stabil zu halten.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador
Viele Prominente
Jerez | Bodegas Fundador
haben sich hier verewigt.

Entsprechend lagern hier auch die wahren Schätze der Kellerei Fundador.

Unzählige Fässer wurden von Prominenten signiert.

Schauspieler, Politiker, Mitglieder diverser Königshäuser durften hier ihre Anerkennung für das Haus Fundador kundtun.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

Nicht zuletzt steht hier auch das erste Fass des ersten Brandys, der im Jahre 1874 hier gebrannt wurde. Zusammen mit dem Glas, aus dem der damalige spanische König den ersten Schluck Brandy de Jerez kostete.

Bei der Erzählung von Lilia wird sehr deutlich, wie stolz die Bodegas Fundador sind, bis heute Hoflieferant des spanischen Königshauses zu sein.

Und ab jetzt auch noch unserer. Kein schlechter Aufstieg…

Bristol Cream

Eine nette Geschichte ereignet sich auf dem Weg zwischen der Bodega und der Bar, an der wir endlich in den Genuss kommen sollen, das eben Erlernte aus den Gläsern zu schmecken.

Zum Portfolio der Bodegas Fundador gehört auch eine Marke namens „Harvey’s“, die unter anderem das Produkt „Bristol Cream“ vertreibt.

Hierbei handelt es sich, so klärt uns das Etikett später auf, um eine Mischung aus verschiedenen Sherrys des Hauses, deren süß-herbe Feinheit hervorragend zu einem Dessert passen soll.

Wir werden das gleich testen.

Aber vorher frägt der englische Herr vor uns fast unhörbar und heimlich bei Lilia nach, ob sie denn den Bristol Cream schon gekostet hätte und wie er ihr geschmeckt habe.

Unsere spanische Gastgeberin guckt ein wenig verdutzt und antwortet, dass dieses Getränk eines ihrer Lieblingsprodukte ihres Arbeitgebers sei. Eben weil es die Vorzüge von vier der besten Sorten des Hauses vereine und gerade auf Eis mit einer Scheibe Orange genossen ganz vorzüglich schmecke.

Der Engländer guckt nun seinerseits verdutzt und erzählt, dass in seiner Heimat der Harvey’s Bristol Cream gerne verschmäht werde mit dem Hinweis, man wolle keinen englischen Abklatsch, sondern original spanischen Sherry.

Jerez | Bodegas Fundador
Jerez | Bodegas Fundador

So kann gut gemeintes Marketing nach hinten losgehen…

Verkostung und Einlagerung

Bevor wir uns nun selbst ein Urteil über das englisch klingende original spanische Getränk bilden dürfen, nehmen wir alle in der Bar platz und bekommen von Lilia, die übrigens – Überraschung – nicht nur sehr gut spanisch und englisch, sondern auch nahezu perfekt deutsch spricht, nach und nach drei verschiedene Sorten Sherry serviert, jeweils mit Erklärung dazu.

Jerez | Bodegas Fundador
Perfekte Vorbereitung
Jerez | Bodegas Fundador
Betreutes Trinken

zusammen mit dem praktischen bedruckten Untersetzer kann man hier wohl von betreutem Trinken sprechen.

Ohne jetzt auf jede Variante einzeln einzugehen, sei gesagt:

Die Geschmäcker sind unterschiedlich. Auch bei Königs. Während Lisa sich für fast alle der kredenzten Flüssigkeiten erwärmen kann, sagt mir eigentlich nur der Bristol Cream richtig zu.

Als ausgewiesener Banause werde ich also wohl bei Bier, Rotwein und Whisky bleiben müssen und wir lagern in unseren fahrbaren Weinkeller nur ein paar Fläschchen für den Königinnengenuss und Geschenke ein.

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Jerez Altstadt

Damit mich die eigene Banausität nicht allzu traurig macht, entführt mich meine liebste Königin anschließend in die schöne kleine Altstadt von Jerez de la Frontera.

Wir schlendern durch enge Gassen, vorbei an mächtigen Türmen und der riesigen Kathedrale.

Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera
…nicht nur hier ganz viele Heilige…

Und um meinen kulinarischen Vorlieben wieder etwas näher zu sein, bestellen wir zu den köstlichen Tapas, die wir in der kleinen Bar mitten am Marktplatz zu uns nehmen, heute ausnahmsweise mal Cerveza, speziell für den königlichen Männergaumen.

So gut versorgt, kann uns auch der sintflutartige Wolkenbruch nicht wirklich schocken, wir ziehen uns unter die Markise an der Hauswand zurück und beobachten, wie schockiert Südspanier sein können, wenn mal nicht wie üblich die Sonne vom andalusischen Himmel lacht.

Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera

Und um uns perfekt zu verabschieden, hängen uns die Orangenbäume auf dem Heimweg noch ein paar reife Früchte in den Weg, die umgehend in der Umhängetasche von Frau König verschwinden.

Danke, Jerez! War schön hier!

Jerez de la Frontera | Kathedrale
Jerez de la Frontera | Kathedrale

Und sobald wir uns ausgeschlafen haben, geht es weiter in die Hauptstadt Andalusiens.

Auf nach Sevilla!! 

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3 Kommentare

  1. Stöhr Renée

    Ganz tolle Fotos,
    Lese die Reiseerzählung sehr, sehr gerne, ist sehr kurzweilig geschrieben
    Warte immer auf den nächsten Artikel
    Danke dafür

    Antworten
    • Simon

      Das Erzählen und Fotografieren macht uns sehr viel Freude, schön, dass Du auch Spaß daran hast!
      Der nächste Artikel ist schon in Vorbereitung;-)

      Antworten
      • Stöhr Renée

        Super, freue mich darauf! Ist toll, daß man ein bisschen dabei sein kann, wenn man selbst nicht so tolle Reisen machen kann!

        Antworten

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