Valencia | Stadt der Orangen und Paella

Januar 2023
Simon

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In Barcelona fühlten wir uns mit Camper nicht sehr willkommen und hatten die wunderschöne katalanische Hauptstadt deshalb aus der Roadlist genommen und für einen separaten Besuch ohne Wohnmobil vorgemerkt.

Mit unserem Besuch von Tarragona haben wir uns selbst dann langsam an einen Stadtbesuch herangeführt.

Nun sollte es endlich so weit sein:

Wir fahren nach Valencia, mit dem Wohnmobil!

Auf knapp 200 Kilometern durchqueren wir unzählige riesengroße Orangenplantagen und der ein oder andere mit hunderten Kisten voller köstlich aussehender Orangen be- vielleicht sogar überladene LKW kreuzt unseren Weg.

Der relativ dichte Verkehr verhindert sehr zuverlässig, dass uns einer der Blitzer fotografiert.

Die bei Straßennutzern eher unbeliebten Kästen stehen hier, für uns sehr ungewohnt, „falsch rum“ am Straßenrand.

Ein paar Kilometer weiter bestätigt ein Schild unsere Vermutung:

Hier wird von hinten geblitzt, damit auch Motorradfahrer den Schutz der Sicherheit genießen dürfen.

Schließlich geschieht das alles nur „por su seguridad“, wie das Schild vermeldet.

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unserer Reise zum
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Derart gut beschützt und voller Dankbarkeit kommen wir dann auch wohlbehalten an unserer Basisstation für die nächsten Tage an, die eine Internetrecherche zutage gefördert hat:

Valencia Camper Park

Der Valencia Camper Park liegt ein paar Kilometer außerhalb der mit über 800.000 Einwohnern drittgrößten Stadt Spaniens und bietet sich perfekt an, wenn man mit dem Wohnmobil nach Valencia möchte.

Ausstattung

Neben Plätzen für fast 80 Wohnmobile oder -wägen findet man hier eine Entsorgungsstation für alle Abwässer, Frischwasserversorgung, Duschen und Toiletten, einen kleinen Supermarkt mit angeschlossenem Bar-Restaurant, kostenloses WLAN und sogar ein Schwimmbad mit Solarium.

Man hat die Wahl zwischen zwei Platzgrößen, jeweils mit oder ohne Stromanschluss.

Anbindung

Die U-Bahnstation ist keine 500 Meter entfernt, die hier verkehrende Linie 1 bringt Besucher und Pendler innerhalb von 25 Minuten mitten in das Zentrum Valencias.

Kosten

Auch wenn wir einige der Angebote und Vorzüge weder brauchen, noch nutzen werden, klingt das für uns ziemlich gut und wir buchen drei Nächte, um in Ruhe die Stadt erkunden zu können.

Und weil wir eigentlich nur einen ruhigen Parkplatz für unsere Zeit in Valencia suchen und die meiste Zeit eher in der Stadt als auf dem Stellplatz verbringen werden, entscheiden wir uns für einen kleinen Platz. Ohne Stromanschluss, denn den haben wir ja auf dem Dach 🙂 

Valencia mit dem Wohnmobil | Valencia Camper Park
Valencia mit dem Wohnmobil
Valencia mit dem Wohnmobil | Valencia Camper Park
Valencia Camper Park

So kostet uns die Nacht gerade mal 13 €, das ist weniger, als man in so mancher deutschen Großstadt für ein paar Stunden am Straßenrand hinlegen darf.

Und außer Strom und der Frischwasserfüllung für den Van ist alles im Preis enthalten.

Auch die sauberen und heißen Duschen (immer wieder faszinierend, wie toll so ein bisschen heißes Wasser auf der Haut ist, wenn man sich fast zwei Wochen vorher nur kalt gewaschen hat…).

Und für das Auffüllen des Frischwassertanks 50 Cent für 40 Liter zu verlangen ist keineswegs übertrieben. In einem Gebiet, wo Trinkwasser eher Mangelware ist, kann das auch ein gutes Instrument gegen Verschwendung sein.

Service

regelrecht begeistert hat uns der Service vor Ort und auch im Internet.

Offline

Das Personal des Valencia Camper Park spricht fließend Deutsch, Englisch und Französisch.

Und wenn gerade kein Besucher eine Frage hat, untereinander auch nahezu fehlerfrei Spanisch bzw. Valencianisch 😉

Wir werden super freundlich in Empfang genommen, der gebuchte Stellplatz ist frei, der Weg dorthin wird anhand der Karte so gut erklärt, dass sogar ich ihn beim ersten Versuch finde.

An der Rezeption kann man nicht nur Eintrittskarten für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Valencias erwerben, auch eine Metro-Karte und einen Stadtplan in Postergröße gibt es hier.

Alles wirklich super einfach und problemlos, so kann erst gar kein Stress aufkommen.

Online

Zur Abrundung des tollen Servicepaketes gibt es dann noch auf der WebSite des Platzes Videos, in denen nicht nur erklärt wird, wie und warum man hier die U-Bahn mit Handzeichen anhalten muss, man kann sich auch eine zusammengestellte Tour durch die Altstadt Valencias runterladen, damit man keines der Highlights übersieht.

In Kombination mit der WebSite von VisitValencia, die viele gut aufbereitete Informationen für einen Besuch in Valencia, ob mit oder ohne Wohnmobil, bereithält, ergibt sich so ein sehr rundes und komplettes Paket für Besucher der Stadt.

Hut ab, das haben wir in dieser Form bisher noch nicht erlebt.

Oceanogràfic València

Nachdem wir den ersten Nachmittag mit Ankommen, Duschen und Freuen über die gute Wahl dieses Platzes verbracht und Abend und Nacht genossen haben, machen wir uns direkt auf den Weg, um das erste Highlight unseres Besuches in Valencia zu erkunden.

Ale Informationen zur Metro erweisen sich als korrekt.
Da wir nicht die einzigen Fahrgäste an unserer Haltestelle sind, wurde uns das Stoppen der Bahn von Einheimischen abgenommen und nach ziemlich genau 25 Minuten spuckt uns die Rolltreppe mit vielen anderen Menschen auf der Plaça Espanya aus.

Wir haben uns gegen Umsteigen in einen Bus oder eine andere Metrolinie entschieden und machen uns zu Fuß auf den etwa 45 minütigen Spaziergang zu einer der Hauptattraktionen des modernen Valencia.

Valencia mit dem Wohnmobil
Palmen am Straßenrand
Valencia mit dem Wohnmobil
Interessante Tierwelt

Vorbei an der Stierkampfarena, wo einer der „Helden“ dieses für uns doch eher grenzwertigen „Sportes“ mit einer Statue geehrt wird.

Valencia mit dem Wohnmobil
Stierkampfarena von Valencia
Valencia mit dem Wohnmobil

Weiter durch die Straßen dieser Metropole, deren quirliges Leben, hübsche Parks und beeindruckende Bauwerke uns sofort in ihren Bann ziehen.

Hier scheint man es sehr gut aushalten zu können. Trotz der üblichen Großstadt-Hektik machen die meisten Menschen einen fröhlichen und entspannten Eindruck.

Valencia mit dem Wohnmobil | Nordbahnhof
Nordbahnhof
Valencia mit dem Wohnmobil
Valencia | Innenstadt

Davon lassen wir uns selbstverständlich gerne anstecken, schlendern grinsend weiter und erreichen nach einigen Minuten eine Besonderheit der Stadt.

Vom Fluss zum Stadtpark

in einem großen Bogen zieht sich das ehemalige Flussbett des Turia mitten durch Valencia.

Nachdem der Fluss mit einer Vielzahl von verheerenden Überschwemmungen in der Vergangenheit immer wieder für Verzweiflung und Chaos in der Stadt gesorgt hatte, wurde in den 1950er Jahren beschlossen, das Gewässer umzuleiten.

So wurde der Ríu Turia im Nordwesten Valencias kanalisiert, umrundet die Metropole nun westlich und mündet schließlich südlich des Hafengebietes von Valencia ins Mittelmeer, gar nicht weit entfernt von seiner natürlichen Mündung.

Auf diese Weise wurden nicht nur die belastenden Überschwemmungen beseitigt, die Valencianas und Valencianos genießen seitdem auch eine grüne Lunge mitten in der Stadt.

Denn das alte Flussbett wurde nicht mit Wohnungen oder anderen Gebäuden bebaut, sondern zum Stadtpark umfunktioniert.

Hier lässt sich wunderbar unter den Brücken flanieren und die valencianische Sonne genießen.

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Stadt der Künste und Wissenschaften

Eine Ausnahme in puncto Bebauung bildet die „Ciutat de les Arts i de les Ciències“.

Seit der Einweihung des Komplexes im Frühjahr 1998 bildet dieses von den spanischen Architekten Calatrava und Mandela entworfene Ensemble das moderne Wahrzeichen Valencias.

Wir durchqueren die Kombination aus beeindruckenden Bauwerken und den umgebenden Plätzen und Grünanlagen staunend und kopfschüttelnd und beschließen, einige Bilder für sich sprechen zu lassen.

Wem die Bilder doch nicht mehr als tausend Worte sagen, der kann die fehlenden Worte gerne hier auf der WebSite nachlesen.

Wir finden unseren Weg ganz bis zur südlichen Spitze des Komplexes und betreten mit unseren – selbstverständlich direkt an der Rezeption des Camper Parks gekauften – Tickets das Ziel unseres heutigen Ausfluges.

Das größte Aquarium Europas 

Auf einer Fläche von 110.000 Quadratmetern wird hier eine unfassbare Menge an Fischen, Amphibien, Echsen, Krabben und anderen Meeresbewohnern der ganzen Welt gezeigt.

Valencia mit dem Wohnmobil | Oceanogràfic

In überwiegend sehr schön gestalteten und weitläufigen, unterirdischen Aquarien trifft man Clownfische, Haie und sogar weiße Belugas.

In mehreren Tunneln hat man die Möglichkeit, quasi unter Wasser zu laufen und den Bewohnern ganz nah zu sein, sehr beeindruckend.

Valencia mit dem Wohnmobil | Oceanogràfic
Oceanogràfic

Auf der Erdoberfläche sieht man neben einer großen Installation, die Sumpfgebieten der Südhalbkugel nachempfunden ist und ihre Bewohner wie Flamingos und viele andere Vogelarten zeigt, auch Krokodile und Delfine.

Letztere kann man auch in einer großen Show bewundern, in der die klugen Meeressäuger wohl spektakuläre Kunststücke zum besten geben.

Valencia mit dem Wohnmobil | Oceanogràfic
Valencia mit dem Wohnmobil | Oceanogràfic

Wir sind derart voller Eindrücke aus der Über- und Unterwasserwelt, dass wir heute auf diese Show verzichten.

Als wir das Aquarium verlassen und uns an einem der schönen Brunnen niederlassen, sind wir beide sehr überrascht, fast schockiert: wir haben fast fünf Stunden im Oceanogràfic verbracht!
Und uns keine Sekunde gelangweilt.

Wer sich Schautafeln, Videos und andere Informationen genauer ansieht, als wir das getan haben, kann hier locker einen kompletten Tag ohne Langeweile zubringen.

Valencia mit dem Wohnmobil | Oceanogràfic
Seestern | Oceanogràfic
Valencia mit dem Wohnmobil | Oceanogràfic
Oceanogràfic | Valencia

So machen wir uns vollgestopft mit vielen tollen Eindrücken auf den Rückweg durch das stillgelegte Flussbett, kommen aber nur ein paar Meter weit.

Ein kleiner Verkaufsstand schiebt sich ins Blickfeld und bringt beim Planer der Reise irgendeine Synapse hinten links zum Klingen. Habe ich darüber nicht in einem der Berichte über Valencia gelesen?

Hier wird eine valencianische Berühmtheit feilgeboten: 

Die Horchata

Diese Leckerei wird aus der Tigernuss, die gerne auch Erdmandel genannt wird, zubereitet.

Die Chufa, wie die Tigernuss in Spanien heisst, wird zermahlen und mit Wasser und Zucker, manchmal auch noch etwas Zimt und Vanille, verrührt. Dadurch entsteht ein milchiges Getränk, das gerade im Sommer eiskalt serviert und gerne als Erfrischung getrunken wird.

Nun ist Mitte Januar nicht gerade Sommer, der strahlende Sonnenschein über und Milliarden Liter bewohnten Wassers hinter uns lassen eine Erfrischung dennoch sinnvoll erscheinen.

Also rasch der sehr netten Dame drei Euro in die Hand gedrückt und den ersten Schluck gekostet.

Sehr lecker! Auf jeden Fall eine klare Empfehlung bei einem Besuch in Valencia.

Uns bringt die Orxata, so heißt das Getränk bei den ValencianerInnen, auf den Geschmack, der erste Tagesordnungspunkt für den Folgetag steht fest.

Aber zuerst suchen wir noch einen kleinen Lebensmittelladen heim, erleichtern ihn um Brot und Wein und machen uns auf den Weg zurück zu unserem Wohnmobil, das brav am Stadtrand von Valencia auf uns gewartet hat.

Wein, Brot, Schinken, Oliven, Käse.

Füße hoch und alle Eindrücke nochmal von links nach rechts durch den Kopf ziehen lassen.

Was für ein erster Tag in Valencia!

So oder ähnlich kann das gerne weiter gehen…

Die Altstadt von Valencia

Neben der Stadt der Künste und Wissenschaften ist die Altstadt von Valencia ein absolutes MUSS, wenn man diese wunderschöne Stadt am Mittelmeer besucht.

Wir lassen also unser Wohnmobil wieder mal zurück und machen uns mit der Metro auf den Weg.

Als alte Häsin und fast-schon-Einheimische winkt Lisa ganz souverän die Bahn heran, die uns wieder in die Innenstadt befördert.

Von der nach dem spanischen Schriftsteller Àngel Guimerà benannten Station ist es nur ein Katzensprung bis in die historische Altstadt Valencias.

Ursprünglich wollten wir uns an die vom sympathischen Team des Camper Parks vorgeschlagene Tour halten. Hier trifft man auf einer etwa 5 Kilometer langen Runde durch die Altstadt auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und läuft nicht Gefahr, sich in den engen Gassen zu vertun und etwas auszulassen.

Allerdings sind wir erstens Profis im vertun und auslassen und zweitens ist Frühstückszeit.

So folgen wir der vorgeschlagenen Route ganze 300 Meter, bevor wir selbständig die Richtung wechseln und unser erstes Highlight für heute ansteuern.

Horchatería de Santa Catalina

Der gestrige überraschende Genuss der Horchata ließ uns auf die Websuche gehen und förderte dieses Lokal zutage, das man in Deutschland vielleicht als Milchbar bezeichnen würde und welches angeblich die beste Horchata der Stadt serviert.

Und sowas muss selbstverständlich überprüft werden.

Schon der Eingang und das Lokal selbst sind ein wahrer Augenschmaus.

Valencia mit dem Wohnmobil | Horchatería de Santa Catalina
Valencia | Horchatería de Santa Catalina
Valencia mit dem Wohnmobil | Horchatería de Santa Catalina
Horchatería de Santa Catalina

Wie wir lernen durften, genießt man die Horchata traditionell mit einem länglichen Gebäck namens Farton.
Und damit nicht schon beim Frühstück Langeweile aufkommt, entscheiden wir uns für einen weiteren Klassiker, Chocolate Y Churros 🙂

Dippen scheint hier angesagt zu sein, sowohl der Farton wie auch die Churros werden eingetaucht und so genossen. 

Der mit Horchata getränkte Farton ist schon ein echter Leckerbissen, ein mit warmer, flüssiger Schokolade überzogener Churro ist fast schon eine Unverschämtheit, so fein.

Valencia mit dem Wohnmobil | Horchatería de Santa Catalina
Horchatería de Santa Catalina | Valencia
Valencia mit dem Wohnmobil | Horchatería de Santa Catalina
Horchata Y Farton | Chocolate con Churros

So genießen wir freudig vor uns hin und sind zwar ein wenig enttäuscht, als die Leckereien komplett verzehrt sind, müssen aber auch eingestehen, dass noch mehr von diesem Naschwerk uns wohl nicht allzu gut bekommen würde.

Also machen wir uns nach einem Magen-Reparatur-Kaffee nun gut gestärkt wieder auf den Weg, jetzt aber wirklich die Altstadt zu erkunden.

Etwas hochmütig durch den Zuckerschock entscheiden wir, uns nicht an den ursprünglichen Plan zu halten und uns einfach durch diese wundervolle Stadt treiben zu lassen, an Sehenswürdigkeiten nehmen wir mit, was uns begegnet.

Diese Art des Flanierens und Schlenderns trifft für uns perfekt das Gefühl, das wir in Valencia spüren.

Entspannt, ohne Hektik und ohne festen Plan von hier nach da und wieder nach dort.

Kleine Gassen, die ansprechend wirken, lassen uns die Richtung wechseln und münden manchmal auf kleine oder größere Plätze, ab und an auch in Baustellen, selten in Sackgassen.

Zwischendurch haben wir auch mal das Gefühl, im Kreis zu gehen…

Aber die meisten Läden und kleinen Bodegas nehmen es uns nicht übel, wenn wir ein zweites Mal an Ihnen vorbei schlendern.

Allerdings führt dieses wunderbare, ziellose Genießen auch dazu, dass von diesem Tag keine Aufzeichnung unserer Tour veröffentlicht wird, das möchte so wohl keiner nachlaufen 😉

Mercat Central

Eher kein Zufallsfund, sondern doch geplant, ist dann der Besuch im Mercat Central.

Diese wunderschöne Markthalle vom Anfang des 20. Jahrhunderts beherbergt eine Vielzahl an Marktständen mit einer noch größeren Zahl an allerfeinsten Leckereien.

Valencia mit dem Wohnmobil | Mercat Central
Valencia | Mercat Central
Valencia mit dem Wohnmobil | Mercat Central
Valencia mit dem Wohnmobil | Mercat Central

Eine Riesenauswahl verschiedener Schinken, Käsesorten, Meeresgetier, Süßigkeiten aus aller Welt, Obst und Gemüse, Getränke aller Art und natürlich viele tolle touristische Souvenirs buhlen um unsere Aufmerksamkeit.

Auch hier ziehen wir unsere Kreise, genießen den Trubel und die Auswahl an Köstlichkeiten.

Auf einen Einkauf verzichten wir, denn im angrenzenden Stadtteil Colón soll es noch eine Markthalle geben, der wir ebenfalls eine Chance geben möchten.

So zieht es uns wieder hinaus in die Sonne, wir mäandern weiter durch die Altstadt (oder können nur Flüsse mäandern? Egal, es passt hier einfach zu gut).

Plaça de la Reina

Wir sitzen eine gefühlte Ewigkeit an der Plaça de la Reina in der Sonne mit Blick auf die mächtige Kathedrale von Valencia und beobachten viele andere Schlenderer und Genießer. 

Eher kein Genießer ist der junge Mann aus dem Senegal, der uns erzählt, dass er mit seiner Familie hierher geflüchtet ist, seit einiger Zeit in Valencia wohnt und mit dem Verkauf von Armbändern, die seine Frau und Kinder basteln, den mageren Lebensunterhalt bestreitet, weil er das besser findet als zu betteln oder zu stehlen.

Er nennt keinen Preis, sondern drückt uns zwei Armbänder in den senegalesischen Landesfarben in die Hand und sagt, wir möchten ihm geben, was wir für richtig halten.

So tauschen wir also ein Stück bedrucktes Papier gegen zwei echte afrikanische Armbänder und genießen weiter (oder nach der Geschichte noch ein bisschen mehr) unser Traumleben.

Mercado Colón

Als wir uns dann irgendwann wieder in Bewegung setzen und auf unserem Weg bei der empfohlenen Markthalle in Colón ankommen, müssen wir leider feststellen, dass diese wunderschöne Halle wohl – wie so viele der Markthallen in unserer Heimatstadt – der Gentrifizierung zum Opfer gefallen ist.

Hier reiht sich ein hipper Best-in-Class-Laden an den anderen. Alles wirkt leicht hochnäsig und zu perfekt designt.

Leider überhaupt nicht unser Geschmack, deshalb ziehen wir weiter.

Eigentlich wollten wir hier unsere Lebensmittelvorräte auffüllen, da muss nun ein anderer Plan her.

Valencia mit dem Wohnmobil | Mercat Colòn
Außen hui, innen… zumindest nicht unser Geschmack…

Also statten wir auf dem Rückweg zur U-Bahnstation dem wunderschönen Mercat Central einen weiteren Besuch ab.

Hoppla, da sind wir wohl etwas zu lange durch die Stadt mäandert:

Der Markt schließt um 15:00 Uhr, es ist zehn nach.

Und die Unterstellung, Südeuropäer nähmen es mit Pünktlichkeit nicht so genau, trifft zumindest auf Marktschließungen nicht zu. Alle Gittertore sind verriegelt und verzurrt, hier kaufen wir heute nicht mehr ein. 

So darf ein kleiner Supermarkt am Straßenrand für den abendlichen Einkauf herhalten.

Der Rest des Abends ist schnell berichtet:

Mit der U-Bahn zurück, Wohnmobil begrüßt, Ein Glas Rotwein in der Sonne vor dem Van, Abendessen, Füße hoch, wunderschön 🙂

Mehr Valencia

Eigentlich ist heute unser Abreisetag aus Valencia, wir wollen weiter in den Süden ziehen.

Aber der wunderschöne Genießertag gestern, die Horchata, die entspannte Atmosphäre und nicht zuletzt die geschlossene Markthalle haben in uns beiden gearbeitet.

Also fragen wir, anstatt auszuchecken, nach, ob denn unser Stellplatz schon wieder gebucht wurde.

Dem ist nicht so, wir verlängern spontan um eine Nacht und bleiben einfach noch ein wenig hier!

Jetzt mit neuer Zeit und Chance ausgestattet, stoppt Lisa die U-Bahn, wir gehen direkt zum Mercat Central.

Nein, fast direkt, selbstverständlich muss erneut ein Frühstück in unserer neuen Lieblings-Horchateria sein 🙂

Mercat Central – die zweite

Jetzt aber ohne weitere Umwege zur Zentralen Markthalle.

Wir füllen nach und nach unsere Rucksäcke mit allem, was wir so glauben zu brauchen.

Tolles Biogemüse, ein riesiges Glas mit scharf eingelegten Oliven, Brot und Horchata im TetraPak (ob die Idee gut war, werden wir demnächst berichten).

Valencia mit dem Wohnmobil | Mercat Central
Auch beim zweiten Besuch beeindruckend | Mercat Central
Valencia mit dem Wohnmobil | Mercat Central
Valencia | Mercat Central

Ein ansprechender Stand mit Schinken und Käse ist rasch gefunden.

Der kluge Verkäufer versteht seinen Beruf und lässt uns verschiedene Köstlichkeiten probieren.

Wie soll man jetzt da nein sagen?

Am besten gar nicht, zwei verschiedene Schinkensorten und ein Stück Manchego-Käse mit Trüffeln landet im Rucksack.

Auf dem Weg nach draußen kommen wir dann nicht ungeschoren am arabischen Süßigkeitenstand vorbei, dieses Baklava mit Pistazien ist einfach zu verführerisch, ein echter Traum in Honig und Nuss.

Um die Süße zu kontern muss der männliche Part der Königs dann „leider“ noch ein Bocadillo mit Serranoschinken erstehen, das das Mundgefühl langsam wieder ins Gleichgewicht bringt.

Torres de Serrans

Unsere Genußtour führt uns als nächstes zu den mächtigen Torres de Serrans, eines der wenigen erhaltenen Tore der ehemaligen Stadtmauer.

Direkt dahinter führt eine Brücke über den mittlerweile trocken gelegten Fluss Turia.

Ein netter Platz vor der Brücke lädt auf Steinbänken zum Verweilen ein, was soll man da dagegen tun?

So sitzen wir also wieder in der warmen Januarsonne und sehen blinzelnd in die Umgebung.

Viele ältere Menschen genießen wie wir die Wärme, ein junges Paar probt einen Tanz.

So verliebt, wie die beiden sich dabei in die Augen sehen, dürfte das wohl in einer Hochzeit enden, aber wer weiss das schon?

Valencia mit dem Wohnmobil
Valencia | Torres de Serrans

Ein Straßenmusiker mit Elektrogeige umschmeichelt uns mit klassischer Musik.

Und ein Blick nach oben erklärt das gänzlich unmusikalische Gekreische.

Valencia mit dem Wohnmobil | Torres de Serrans
Papageien mitten in der Stadt

Hier, mitten in Valencia, haben Papageien mehrere Palmen zu Wohnungen umfunktioniert und ihre Nester gebaut.

Das lässt den Fotograf im König nicht lange ruhig sitzen und trotz des fehlenden Teleobjektivs werden die grünen Flieger mit der Kamera verfolgt.

Als dann genügend Vögel dem Fotografen entkommen sind und der Geiger mittlerweile bei einer schrägen Mischung aus Lagerfeuer-Hits angekommen ist, verlassen wir unauffällig den Platz und streifen weiter durch die Altstadt.

Der Plan, heute noch eine echte Paella Valenciana zu kosten, scheitert leider daran, dass alle empfohlenen Lokale den Januar nutzen, um endlich mal Urlaub zu machen oder wenigstens feucht durchzuwischen. Jedenfalls hängt an jedem davon ein Schild, das uns auf irgendwann später vertröstet.

Der Einkauf im Mercat Central bringt uns auch ohne Paella ziemlich gut durch den Abend…

Und hatte ich nicht irgendwo gelesen, dass die Paella ohnehin nicht hier in der Stadt, sondern im Naturschutzgebiet L’Albufera, etwa 30 Kilometer südlich der Stadt erfunden wurde?

Valencia mit dem Wohnmobil | Mercat Central
Köstlichkeiten aus der Markthalle

Paella Valenciana

Einen Tag später als geplant, aber ohne jegliche Reue, verlassen wir also Valencia wieder.
Allerdings nicht ohne den sehr festen Vorsatz, hier noch einige Male wieder her zu kommen.

Wirklich eine der schönsten und angenehmsten Städte, die wir bisher erleben durften.

Unser weiterer Weg nach Süden wird durch einen Zwischenstopp unterbrochen. 
Schließlich wurde uns gestern in der Stadt die Paella Valenciana verwehrt, das können wir so nicht gelten lassen.

Valencia mit dem Wohnmobil | Paella de Luxe
…ob unsere Paella auch so lecker wird?

Wir halten also auf einem Riesenparkplatz (der lässt uns ahnen, wie es hier wohl zur Hauptsaison zugeht) vor dem Örtchen El Palmar, direkt an der Albufera de Valencia gelegen. Hier im Naturschutzgebiet, das den Namen des Sees trägt, soll es mehrere Lokale geben, die sehr gute Paella zubereiten.

Außerdem ist die Paella wohl hier in der Region erfunden worden.

Wir schlendern also durch den Ort und finden schließlich ein Lokal mit ansprechender Außenterrasse. Ein Tisch für zwei ist schnell reserviert. 

Wir nutzen die Vorbereitungszeit des Kochs noch für einen kleinen Spaziergang durch das Dorf. Schließlich dauert eine frisch zubereitete Paella knapp eine Stunde, die müssen wir ja nicht unbedingt rumsitzen…

Nach einer Runde zwischen gefliesten Hausfassaden und den umliegenden Reisfeldern (Der „echte“ Paella-Reis wächst hier im Massen) landen wir wieder auf der Terrasse und erfahren, dass unsere Paella noch eine halbe Stunde benötigt, um uns zu erfreuen.

So genießen wir also noch ein wenig die Sonne und sind schon wieder mal begeistert, dass man im Januar im T-Shirt draußen Mittag essen kann.

Als unsere Reispfanne dann den Weg zu uns findet, stellen wir rasch fest, dass sie die Wartezeit absolut wert gewesen ist.

Paella Valenciana
Paella Valenciana

Der wunderbar gewürzte Reis zusammen mit Bohnen, Kaninchen, Huhn und Schnecken ist ein echter Gaumenschmaus.

Um ehrlich zu sein, könnten wir beide auf die Schnecken verzichten, aber die gehören zu einer echten Paella Valenciana nunmal dazu 🙂

Und weil die Paella traditionell mittags verspeist wird, machen wir uns nun ungewohnt satt und träge wieder auf den Weg über die schmalen Straßen zwischen den Reisfeldern.

Der Süden ruft, morgen wollen wir in Cartagena sein, da gibt es einen leckeren, weltbekannten Likör zu kosten…

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Direkt nachdem wir geklärt hatten, dass wir uns selbst einen Transporter ausbauen wollten und nicht auf ein fertig ausgebautes Modell zu setzen, legten wir mit der Planung los. Die wichtigsten Fragen zur Dämmung eines Campers Noch vor dem optimalen Grundriss und den...

Vom Transporter zum Wohnmobil | Unser Eigenbau

Wie kommt man denn auf die Idee, einen Transporter zum Wohnmobil umzubauen? Auf diese Frage weiß wohl jeder Befragte eine andere Geschichte zu erzählen, unsere geht so: Kleiner Defekt, großer Effekt Während eines unserer letzten Besuche im wunderschönen Schweden gab...

Renovierung – Teil 5: Ohne Chemie und Wasser dank Trenntoilette

Die etwas unqualifizierte Bastelei an der Elektrik hatte uns mit Hilfe der zerstörten Chemieklo-Sicherung den Weg zum schon mal angedachten und nun vorgezogenen Toilettenwechsel gewiesen.Nun also eine Trenntoilette… Aber warum eigentlich? Uns beiden war von...

Renovierung – Teil 4: TÜV, Wasser und andere Kleinigkeiten

Da wir anfangs den Zeitaufwand für die geplanten Renovierungsarbeiten nicht wirklich einschätzen konnten, hatten wir die TÜV-Untersuchung anderthalb Wochen nach unserer Ankunft terminiert. So wollten wir ursprünglich fast fertig bei den Prüfern vorfahren und...

Renovierung – Teil 3: Zwei Schritte vor, einen zurück

Noch immer leicht schockiert vom Ergebnis unserer „Alles muss raus“ – Aktion machten wir uns also nun daran, unser mobiles Heim Stück für Stück näher an das zu bringen, was wir für gemütlich halten. Die Frau des Hauses nahm sich als Erstes sämtliche...

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